Ich bin vergnügt, im Siegeston

Verkünd´es mein Gedicht,

Und mancher Mann mit seiner Kron´

Und Zepter ist es nicht.

Und wär er´s auch: nun, immerhin!

Mag er´s doch! so ist er was ich bin.

Des Sultans Pracht, des Mogols Geld,

Deß´Glück, wie hieß er doch,

Der, als er Herr war von der Welt,

Um Mond hinaufsah noch?

Ich wünsche nichts von alledem,

Zu lächeln drob fällt mir bequem.


Das Gedicht "Zufriedenheit" stammt von   (1740 - 1815).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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