Ich bin vergnügt, im Siegeston

Verkünd´es mein Gedicht,

Und mancher Mann mit seiner Kron´

Und Zepter ist es nicht.

Und wär er´s auch: nun, immerhin!

Mag er´s doch! so ist er was ich bin.

Des Sultans Pracht, des Mogols Geld,

Deß´Glück, wie hieß er doch,

Der, als er Herr war von der Welt,

Um Mond hinaufsah noch?

Ich wünsche nichts von alledem,

Zu lächeln drob fällt mir bequem.


Das Gedicht "Zufriedenheit" stammt von (* 1740-08-15, † 1815-01-21).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte