Wann ich mit Frieden kan in deinen Armen liegen
So hab' ich schon genung: mehr Ehre wünscht' ich nicht
Auf dieser weiten Welt als dir mein Trost und Licht
In deiner weißen Schoß zu ruhen nach Genügen.

Dies ist mein bester Zweck: es mag ein andrer kriegen
Dem Mars im Herzen steckt das aus ihm selber bricht
Nach Helm' und Waffen greift den kühnen Feind bespricht
Und wankt nicht umb ein Haar will sterben oder siegen.

So wilde bin ich nicht: Dorinde wann du dich
Umb meine Schultern wirfst das ist ein Krieg für mich;
Hiervon soll meinen Sinn kein Ruhm und Gut bewegen.

Das Glücke deiner Gunst hat bei mir größern Schein
Als etwan Cäsar selbst und Alexander sein
Und diese gantze Welt zun Füßen können legen.


Das Gedicht "Wann ich mit Frieden kan in deinen Armen liegen" stammt von   (1597 - 1639).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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