Immer sind die dunkeln Abenteuer

Zwischen uns, wir können oft

Keines der vielen blauen Worte finden,

Die uns geschenkt sind.

 

Dann, wenn ich die schmalen Krystalle

Meines weißen Traumes Dir bringe,

Häufst Du rötliche Scheiter

Und glühst ein Feuer.

 

Oder ich möchte mit Abendwind

Deine schmerzliche Lippe kühlen

Und er kommt schwül von den Gärten

Meiner Sehnsucht.

 

Schwester, immer sind die dunkeln Abenteuer

Zwischen uns, wir können kaum

Unter Schatten erkennen, wie sehr

Wir uns lieben.


Das Gedicht "Schwester" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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