Die Erde kam, ein grauer Strom, geflossen.

Kein Damm, der ihre Flut zusammenhält,

Sie hat sich über Berg und Tal und Haus ergossen.

Fern, wo ein schmaler Strich den Horizont erhellt,

Ein Baum. Entwurzelt. Der ins Leere fällt.


Das Gedicht "Ebene Landschaft" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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