Da Du mich segnen sollst, was frommt Dir dies,
Daß Deine Hand, Gewaltger, mich verstieß,
Daß Deine Kraft, Gesegneter, mich ließ,
Daß mich Dein Atem, Zürnender, verbließ?
Nun lieg ich irgendwo. Und ich bin nicht mehr
Als Staub im Staube, unerkennbar, sehr
Gering. Und schweift Dein großes Auge her
Auf meine Stätte, trübt sichs wolkig leer.
Ich aber laß Dich nicht. Da Du verneint
Mir ändern Kampf, sieh, Reiner, her: ich bot
Dich auf, in Pfützen spiegelnd, kämpfe, Feind
O Einziger mit Dir: Du würgst mich wenn
Der Staub mich würgt. In jede ärmste Not
Reiß ich Dich Gott: Du segnetest mich denn.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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