Uns sind der Häuser viele umgestellt.
Die goldenen Gemache blenden manchmal
Der großen Feste, manchmal verweilt
Um uns die Zelle, die Klause des Eremiten,
Leise bei Nacht.
Wir stehen oft
Aufgang ist unserm Blick das Gestirn,
Weite herbergt uns kühl. Schließt dann der Tag
Brennend in Liebe uns ein, wir bestehn
Schweigend. Öfters im Abend doch furchen
Angstüberschreckt unsre kindlichen Stirnen sich tiefer.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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