So jahrlang totgesagt, daß ich es hob
Wie eine Aschenurne, Und gefaßt
Daß nicht der Staub aus dem Verblichnen stob
Wollt ich sie tragen. Doch mich bog die Last:
Entschwundne Himmel brachen strahlend nieder
Versuchung lispelte wie einst die Schlange,
Verlorne Höllen kehrten lächelnd wieder
Und schmiegten sich vertraut um Stirn und Wange.
Und alle brannten wie das Leben brennt
Und waren feurig-blühend, nackt und rot,
Und sprachen chorweis; dies nun ist das End.
Wir leben, leben. Aber du bist tot.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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