De Borrn bewegt sik op un dal,
as gungst du langs en böken Bahl,
Dat Water schülpert inneGraff,
de Grasnarv bewert op un af;
dat geit hendal, dat geit tohöch
so lisen as en Kinnerweeg.

Dat Moor is brun, de Heid is brun,
dat Wullgras schint so wit asDun,
so week as Sid, so rein as Snee:
Den Hadbar reckt dat bet antKnee.

Hier hüppt de Pock int Rethhentlank
un singt uns abends sin Gesank;
de Voss8) de bru’t, de Wachtelröppt,
de ganze Welt is still unslöppt.

Du hörst din Schritt ni, wenn du geist,
du hörst de Rüschen, wenn du steist,
dat levt un wevt int ganze Feld,
as weert bi Nacht en anner Welt.

Denn ward dat Moor so wit un grot,
denn ward de Minsch so lütt to Moth:
Wull weet, wa lang he doer deHeid
noch frisch un kräfti geit!


Das Gedicht "Dat Moor" stammt von   (1819 - 1899).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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