Goldne Sichel des Monds! Dich schwingt der

Ewige Schnitter und mäht

Halme und Herzen.

 

Siehe, ich wandre auf steinichter Höhe

Über dem wolkigen Wald und neige

Willig den Nacken

Deinem erlösenden Streich.


Das Gedicht "Mond überm Schwarzwald" stammt von   (1890 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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