Piano, Geige: Hupf mein Mädel (forte),

Im Christbaum zucken gelblich ein paar Lichter,

Und an die Rampe tritt Kommis und Dichter

Und stottert stockend tannendufte Worte.

Man trampelt: »Bravo, Bravo« mit den Füßen

Und prostet mit den Krügen nach dem Helden,

Indem sich schon zwei weiße Fräuleins melden,

Mit »Stille Nacht« die Menge zu begrüßen.

Man säuft, man schreit, man giert und man verlost

Die Lebenslust - Rosa, unwiderstehlich,

Bringt lächelnd ihrem Buben bei (allmählich),

Daß er mich Papa ruft. - Na danke. Prost.


Das Gedicht "Christbaumfeier" stammt von   (1890 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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