Zuweilen stehe ich am Fenster.
Es ist schon Nacht. Das Gaswerk schweigt.
So viele zärtliche Gespenster
Sind jetzt in Lust sich zugeneigt.
Am Güterbahnhof rollen Züge.
Ein Trinker tänzelte im Schumm.
Des Mondes leichte Silberlüge
Beglitzert ein Panoptikum.
Die Bäume zittern, weil sie frieren.
Ein Elmslicht über meinem Haus.
Gardinen flackern, schlagen Türen,
Und plötzlich geht die Lampe aus.
Das Gedicht "Arabeske" stammt von Klabund (1890 - 1928).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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