Einmal noch den Abend halten

Im versinkenden Gefühl!

Der Gestalten, der Gewalten

Sind zuviel.

 

Sie umbrausen den verwegnen Leuchter,

Der die Nacht erhellt.

Fiebriger und feuchter

Glänzt das Angesicht der Welt.

 

Erste Sterne, erste Tropfen regnen,

Immer süßer singt das Blatt am Baum.

Und die brüderlichen Blitze segnen

Blau wie Veilchen den erwachten Traum.


Das Gedicht "Einmal noch den Abend halten" stammt von   (1890 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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