Wie des Meeres Wellen

Auf und nieder wellen:

Also wogt unendlich mein Verlangen,

Dich zu fangen, zu umfangen.

Wie entflieh ich meinem Wahne?

Neige ich mich aus dem Kahne:

Immer seh den einzigen Gedanken

Ich im Meere auf und nieder schwanken.

 

(Aus: Chinesische Nachdichtungen)


Das Gedicht "Die unendliche Woge" stammt von   (1890 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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