Deutscher, sei deutscher als deutsch, dann dringet die wahre Verdeutschung

Dir in das deutsche Geblüt, bleibend mit deutschem Bestand.

Dann läßt durch deutsche Befeindung du nimmer dich feige entdeutschen,

Sinkest dann ganzlich durchdeutscht einst in′s germanische Grab.


Das Gedicht "Für einen übertreibenden Deutschthümler" stammt von   (1801 - 1877).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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