Herz, o laß dein Pochen,

Hast ja nichts verbrochen,

Strebe nicht nach Glück!

Lerne doch vergessen,

Was du einst besessen

Kehret nie zurück.

 

Liebe, Treue, Frieden,

Suche nicht hienieden,

Nur umsonst suchst du!

Leben giebt nur Klagen,

Kummer zu ertragen,

Nur im Grab ist Ruh.


Das Gedicht "An das Herz" stammt von   (1801 - 1877).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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