Friedrich! du, dem ein Gott das für die Sterblichen

Zu gefährliche Loos eines Monarchen gab,

Und, o Wunder! der du glorreich dein Loos erfüllst,

Siehe! deiner von Ruhm trunkenen Tage sind

Zwanzigtausend entflohn; ihnen folgt allzubald

Jedes Denkmaal von dir: alle die Tempel, der

Götter! wäre doch ich dieser beneidete

Barde! selber zu schwach, aber durch meinen Held,

Und die Sprache gestärkt, die wie Kalliopens

Tuba tönet: wie weit liess ich euch hinter mir,

Sänger Heinrichs! und dich, ganze Zunft Ludewigs.


Das Gedicht "An den König" stammt von   (1725 - 1798).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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