Fern in des Lebens Ocean gebannt,
Liegt hinter uns, in glanzerfüllten Weiten,
Ein blühend Eden längst entflohner Zeiten,
Und vor uns starrt ein unbekanntes Land,
Aus dem zurück noch nie ein Wandrer fand,
Auf das sich Nacht und Finsterniß verbreiten;
Doch treibt uns hie, wie sehr wir ringen, streiten,
Des rauhen Schicksals allgewalt′ge Hand.
So ist die Gegenwart des steten Strebens
Beschwerter Kampf nach fern verhülltem Ziel;
Der stummbewegten Wellen leichtes Spiel,
Ist unser Muth, ist uns′re Kraft vergebens,
Doch glänzt zum Trost die Hoffnung, mild und still,
Als Leitgestirn im Nachtorkan des Lebens.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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