Dem Liebesgotte ward ein Licht geweiht.
Er sollt, versöhnt durch diese Liebesgabe,
’Nen Liebsten schaffen für die junge Maid,
Die es gebracht. – Er lächelte: »Ich habe«,
Sprach er, »zwar nicht, worum du mich gebeten –
Behalt indes das Licht: es wird ihn gut vertreten.«
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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