Ich liebe dich o Rose!
Du Königin der Blumen,
Und mag dich gerne pflücken;
Doch, pflückt' ich dich vom Stamme,
So stächen mich die Dornen;
Darum pflück' ich dich lieber
Vom Busen schöner Mädchen,
Da stechen keine Dornen!
Das Gedicht "An die Rose" stammt von Johann Joachim Ewald (1726 - 1761).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Empfehlungen
Passend zur Thematik, ein paar ausgesuchte Gedichte anderer Autoren:
- Der Rosengarten
- An die Rose
- An eine Rose
- Die Rosen im Garten
- Der Rose süßer Duft
- Der Wind und die Rose
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite: Gedichte
Gedichte