Nur ein Leben leben wir aus in manchen Gestalten;

Unser Schauspiel, es ruft Scene nach Scenen hervor.

Und doch binden so selten in uns sich Alter und Scenen;

Neulinge sind wir als Kind, Neulinge gehn wir ins Grab.

Auch die uns hören und sehn, Neulinge gehn sie vorüber;

Also spiele Dein Spiel, nicht für die Menge, für Dich!


Das Gedicht "Leben" stammt von   (1744 - 1803).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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