Kindlein, Du genießest noch,
Und weißt nicht.
Jüngling, und Du hoffest doch,
Und hast nicht.
Aber, Greis, was soll Dein Streben,
Bangen und Beben,
Ewig zu leben?
Das Gedicht "Die Lebensalter" stammt von Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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