Überall ist Wunderland

Überall ist Leben

Bei meiner Tante im Strumpfenband

wie irgendwo daneben.

Überall ist Dunkelheit

Kinder werden Väter.

Fünf Minuten später

stirbt sich was für einige Zeit.

Überall ist Ewigkeit.

 

Wenn Du einen Schneck behauchst

Schrumpft er ins Gehäuse,

Wenn Du ihn in Kognak tauchst,

Sieht er weiße Mäuse.


Das Gedicht "Überall" stammt von   (1883 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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