So hast du in Behutsamkeit

Mit Lauben und mit Ranken

Den Garten meiner Nacht umsäumt

Jetzt lächeln die Gedanken.

 

Nun singen mir im Gitterwerk

Die süßen Nachtigallen

Und wo ich immer lauschen mag

Will mir ein Lied einfallen.

 

Die Sonne strahlt in deinem Blick

Und geht in meinem unter.

So schenkst du mir den schönen Tag

Ein mildes Sternenwunder.

 

So hast du meinen dunklen Traum

Durchleuchtet aller Enden

Und wo ich immer schreiten mag,

Begegne ich deinen Händen.


Das Gedicht "Frühling" stammt von   (1886 - 1927).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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