Schwing dich auf, du Sonnenglanz
Neuerwachten Lebens
Lange schon, erbittert ganz,
Harren wir vergebens.
Brich herein, du lichter Tag,
Durch die letzten Schleier,
Daß das Auge blicken mag
Tiefer, klarer, freier.
Daß wir einmal all den Spott,
All die Schmach beschwören, —
Wahrlich, gibt es einen Gott,
Muß er uns erhören!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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