Ich lag auf der Wiese

In Blumen und Duft,

Und es zogen die Sterne

Hell durch die Luft!

 

Die Ruhe, die Stille

War nimmer gestört —

Kaum hab ich das Bächlein

Flüstern gehört.

 

Da fühlt ich ein Pochen

Im Herzen drin—:

Sei ruhig! sei ruhig!

Wo willst du hin?

 

Und klopfst du noch immer?

Ja, bist du toll?

Doch — klopfe! du bist ja

Von Liedern voll.

 

Ihr Lieder! Ihr Lieder!

O klopfet nur zu!

Und lasset mich nimmer

Und nimmer in Ruh !

 

Ich laß euch ja alle

Hinaus zur Luft —

Drum sing ich immer

Uns voller Brust!


Das Gedicht "Herzklopfen" stammt von   (1819 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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