Ich lag auf der Wiese
In Blumen und Duft,
Und es zogen die Sterne
Hell durch die Luft!
Die Ruhe, die Stille
War nimmer gestört —
Kaum hab ich das Bächlein
Flüstern gehört.
Da fühlt ich ein Pochen
Im Herzen drin—:
Sei ruhig! sei ruhig!
Wo willst du hin?
Und klopfst du noch immer?
Ja, bist du toll?
Doch — klopfe! du bist ja
Von Liedern voll.
Ihr Lieder! Ihr Lieder!
O klopfet nur zu!
Und lasset mich nimmer
Und nimmer in Ruh !
Ich laß euch ja alle
Hinaus zur Luft —
Drum sing ich immer
Uns voller Brust!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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