Glauben möcht ich, daß die Liebe,

Die für dich mein Herz durchglüht,

Aus den Rosen deiner Wangen

Mir als Gegenliebe blüht.

Bange möcht ich hoffen können

Auf ein einzig leises Wort,

Rosig deinem Mund entblühend,

Wie im Thal die Rose dort.

Im Entzücken dieses Glaubens

Und in dieses Hoffens Lust

Endete mein ganzes Sehnen

An den Schätzen deiner Brust.

Lieben möcht ich so dich dürfen,

Wie es mir ins Herz geschrieben, —

Es dir einmal sagen können,

Was mein Glauben, Hoffen, Lieben!


Das Gedicht "Bekenntniß" stammt von   (1819 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte