Im Herbst 1845
Da bin ich nun am roten Fels
Im weiten, grünen Meer,
Nichts als der Wolken wilde Jagd,
Und Brandung ringsumher.
Die Möve schritt, die Seegel wehn,
Der Lotse späht vom Strand
Mit seinem blauen Frisenblick,
Als säh er fernes Land.
Ich frug den Mann: was blickst du denn
So bang nach jenem Ort,
Als sahst du, wie Verderben droht
Dem Seegler "Freiheit" dort.
Da zuckt ein Blick. Am Horizont
Flammt auf ein sinkend Schiff. -
Der kühne Seegler liegt zerschellt
An starrem Felsenriff.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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