Eure Rätsel, dichtversponnene Büsche,
Bald nun sind sie wieder gelöst, wenn spottend
Pfeift der Wind durch die leergeschüttelten Zweige!
Wenig seid ihr selbst: doch flochtet ihr flüsternd
Ein Geheimnis magisch dämmernder Schatten
Um die Triebe schwärmender Sommerpärchen!
Satt sind nun die Hungrigen, die ihr hegtet,
Euer Werk ist getan - und rauh in die Gosse
Fegt den dürren Rest das knochige Kehrweib.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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