Wir küßten uns wild, wir zankten uns aus,

Wir tollten und tanzten zum Hause hinaus!

Nun hältst du wie erschrocken

Im stummen Tanz der Flocken...

 

Über die glühenden Wangen,

Zagen und Verlangen,

Zitternde Lust und Weh

Fällt der friedliche Schnee.


Das Gedicht "Liebe im Winter" stammt von   (1866 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Weitere gute Wintergedichte zum schmökern.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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