Um Hypothesen auszuspähen,
Befuhr ein Philosophenpaar
Das Reich der Lüfte. Dieses war
schon oft auch ohne Ball geschehen.
schon konnten sie von ihrer Bahn
Kaum noch, gleich einem bunten Plane,
Der Erde fernes Tal erblicken.

Ah Freund, wie göttlich wohl ist mir!
Kein Mensch ist über uns! rief hier
Magister Morus voll Entzücken.
Mir nicht, versetzte Doktor Duns,
Ich sehe niemand unter uns.


Das Gedicht "Die Luftschiffer" stammt von   (1736 - 1809).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Passend zur Thematik, ein paar ausgesuchte Gedichte anderer Autoren:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte