Wie lange soll dies Wüten dauern?

Wie lange halten dieses Leibes Mauern?

 

Soll nicht der Zweifel mit irrer Hand

In dieses Haus, von Glut durchschwült,

Von Drang durchwühlt,

Von Leidenschaft wild durchglüht,

Den Brand

Schleudern, daß die Flamme aus dem Giebel sprüht?


Das Gedicht "Brand" stammt von   (1890 - 1918).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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