Uns hât der winter geschat ueber al:

heide unde walt diu sint beidiu nu val,

dâ manic stimme vil suoze inne hal.

saehe ich die megde an der strâze den bal

werfen! sô kaeme uns der vogele schal.

 

Möhte ich verslâfen des winteres zît!

wache ich die wîle, sô han ich sîn nît,

daz sin gewalt ist sô breit und sô wît.

weizgot, er lât doch dem meien den strît:

sô lise ich bluomen, dâ rîfe nu lît.


Der Text des Gedichts "Uns hât der winter..." stammt von (* 1170-00-00, † 1230-00-00).




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