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Besitz


Das hat mich oft dem Glück

Der Götter nahgebracht,

Erwog ich treu, wie Liebe glücklich macht;

Nicht aber in schmachtender duftiger Fern,

Nein nein, recht in der Nähe lieb ich gern.

 

Es ist mein lieber Schatz

Ein frisches junges Blut,

Das Arm in Arm an meiner Seite ruht;

Nicht aber voll klagender nagender Pein,

Nein nein, recht voll von Küssen soll die Liebe sein.

 

Durch unsre Pulse schwellt

Das Feuer und die Kraft,

Wir halten uns zweibeid in süßer Haft;

Nicht aber in duftiger klagender Fern -

Nein nein, so ganz und heftig lieben wir gern.



(* 02.02.1827, † 02.02.1892)




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