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Vergangenheit


Seh ich deine Schleier sich entfalten,

Heil′ge Vorzeit, Weltbeglückerin,

Seh′ ich, durch die Nebelhülle hin,

Deiner Söhn′ ehrwürdige Gestalten,

 

Die im Glanze deiner Tage wallten,

Ruhmgekrönt und hehr vorüberziehn;

Horcht die Seele mit Begeistrungsglühn

Tönen, die verklangen und verhallten:

 

Dann, vom Hauche deines Geist′s durchbebt,

Fühl′ ich′s an dem frischbewegten Schlage

Meines Herzens, jener schönen Tage

 

Götterbild, das hold vorüberschwebt,

Ist der Freiheit Kind, und neu erhebt

Um die Frühverschwundne sich die Klage.



(* 28.02.1790, † 16.03.1862)




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