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Erhörung


In süßer Lenznacht, bei der Sterne Schein,

Vom hellen Mondenglanze übergossen,

Von Kühl' und Duft und Stille mild umflossen,

Ging ich mit ihr vertraulich und allein:

In süßer Lenznacht bei der Sterne Schein!

 

Reich an Gefühlen, doch an Worten arm

Ruht Aug' in Aug', in seligem Umfangen

Schlägt Herz an Herz, und Wangen ruhn auf Wangen:

»Dein, Dein auf ewig!« ruf' ich wahr und warm,

Reich an Gefühlen, doch an Worten arm!

 

Und »Dein auf ewig!« tönt es mir zurück;

Der Himmel schien sich über mir zu spalten,

Das Leben seine Wunder zu entfalten;

Das Herz durchströmt ein lang' entbehrtes Glück,

Und »Dein auf ewig!« tönt es mir zurück! –



(* 28.02.1790, † 16.03.1862)




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