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Welcher Frevel...


Welcher Frevel, Freund! Abtrünnig

Wirst du deiner fetten Hanne,

Und du liebst jetzt jene spinnig

Dürre, magre Marianne!

 

Läßt man sich vom Fleische locken,

Das ist immer noch verzeihlich;

Aber Buhlschaft mit den Knochen,

Diese Sünde ist abscheulich!

 

Das ist Satans böse Tücke,

Er verwirret unsre Sinne:

Wir verlassen eine Dicke,

Und wir nehmen eine Dünne!



(* 13.12.1797, † 17.02.1856)




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