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Dass du mich liebst


Dass du mich liebst, das wusst ich,

ich hatte es längst entdeckt;

doch als du mir gestanden,

hat es mich tief erschreckt.

 

Ich stieg wohl auf die Berge

und jubelte und sang;

ich ging ans Meer und weinte

beim Sonnenuntergang.

 

Mein Herz ist wie die Sonne

so flammend anzusehn,

und in ein Meer von Liebe

versinkt es groß und schön.


Heinrich Heine
(* 13.12.1797, † 17.02.1856)




Bewertung:
4/5 bei 35 Stimmen

Kommentare

  • Gravatar von Jochen
    Jochen |
    vor rund 3 Jahren

    Also wir schrieben heute eine Gedichtsanalyse über dieses Gedicht, ich find das Gedicht gut da es den Konflikt wiederspieglt in dem sich das lyrische ich befindet wenn es über seine Beziehung denkt

  • Gravatar von nina
    nina |
    vor rund 3,5 Jahren

    \"voll nett und so?\"
    sorry, aber Heine ist meiner Meinung nach einer der bedeutendsten Dichter! Großartig beschreibt seine Kunst nicht einmal annährend!

  • Gravatar von aniii
    aniii |
    vor rund 4 Jahren

    voll nett und so :3