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Angelique


Fürchte nichts, geliebte Seele,

übersicher bist du hier;

fürchte nicht, dass man uns stehle,

ich verriegle schon die Tür.

 

Wie der Wind auch wütend wehe,

er gefährdet nicht das Haus;

dass auch nicht ein Brand entstehe,

lösch ich unsere Lampe aus.

 

Auch, erlaube, dass ich winde

meinen Arm um deinen Hals;

man erkältet sich geschwinde

in Ermanglung eines Schals.



(* 13.12.1797, † 17.02.1856)




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