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Rosette


An Rosettens Blicken hangend,

Schmachtend, seufzend und verlangend

Fleh ich mit vergebner Müh:

Kannst du ewig meinen Klagen,

Meinen Thränen dich versagen?

Lohnst du meine Treue nie?

 

Aber immer unbeweglich

Hört das kalte Mädchen täglich

Meine Seufzer an und spricht:

»Hoffnung nährt allein die Liebe.

Glaub', ich theilte deine Triebe,

Wünscht' ich ihre Dauer nicht.«



(* 19.07.1744, † 03.03.1806)




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