Eben noch goldiger Maienglanz

Heute schon fallender Blätter Tanz.

Müde senkt sich der welke Mohn

Leise taumeln die Flocken schon.

Und ein großes Schweigen

Hüllt die Welten ein.

Tod mit seiner Geigen

Schreitet auf dem Rain.


Das Gedicht "Winterwärts" stammt von (* 1887-10-30, † 1912-01-16).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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