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An Fr. T.


Mit des Auges hellem Strahle

Schickst du Gaben frisch und blank,

Sendest mir in edler Schale

Unverdienten Blumendank.

 

Nicht so arm sind doch wir Alten!

Nach des Lebens hartem Strauß

Fällt uns durch der Anmuth Walten

Noch ein Röslein in das Haus.

 

Das erquickt! – Ach, unsre Würde

Ist zur Hälfte Lug und Trug

Und sie trägt sich schwer, die Bürde:

Alt und noch nicht alt genug.



(* 30.06.1807, † 14.09.1887)




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