Wie die Säule des Lichts auf des Baches Welle sich spiegelt,

Hell, wie von eigener Glut, flammt der vergoldete Saum,

Aber die Well′ entführet der Strom, durch die glänzendes Straße

Drängt eine andre sich schon, schnell, wie die erste, zu fliehn,

So beleuchtet der Würden Glanz den sterblichen Menschen;

Nicht er selbst, nur der Ort, den er durchwandelte, glänzt.


Der Text des Gedichts "Würden" stammt von(* 1759-11-10, † 1805-05-09).




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