Willkommen, schöner Jüngling!

Du Wonne der Natur!

Mit Deinem Blumenkörbchen

Willkommen auf der Flur!

 

Ei! Ei! Da bist ja wieder!

Und bist so leib und schön!

Und freun wir uns so herzlich,

Entgegen Dir zu gehn.

 

Denkst auch noch an mein Mädchen?

Ei, Lieber, denke doch!

Dort leibte mich das Mädchen,

Und ′s Mädchen leibt mich noch!

 

Fürs Mädchen manches Blümchen

Erbat ich mir von Dir -

Ich komm′ und bitte wieder,

Und Du? - Du gibst es mir.

 

Willkommen, schöner Jüngling!

Du Wonne der Natur!

Mit Deinem Blumenkörbchen

Willkommen auf der Flur!


Das Gedicht "An den Frühling" stammt von (* 1759-11-10, † 1805-05-09).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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