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Knabentod


Vom Berg der Knab′,

Der zieht hinab

In heißen Sommertagen;

Im Tannenwald,

Da macht er Halt,

Er kann sich kaum noch tragen.

 

Den wilden Bach,

Er sieht ihn jach

Ins Tal herunter schäumen;

Ihn dürstet sehr,

Nun noch viel mehr:

Nur hin! Wer würde säumen!

 

Da ist die Flut!

O in der Glut,

Was kann so köstlich blinken!

Er schöpft und trinkt,

Er stürzt und sinkt

Und trinkt noch im Versinken!

 

Das Lied ist aus,

Und macht′s dir Graus:

Wer wird′s im Winter singen!

Zur Sommerzeit

Bist du bereit,

Dem Knaben nachzuspringen.



(* 18.03.1813, † 13.12.1863)




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