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Das Hermelin


Der Jäger spürt dem reinsten Hermelin

Seit lange nach, doch welches Netz er stellt,

Das edle Tier weiß jedes klug zu fliehn

Und hüpft nur um so froher durch das Feld.

 

Dann aber ritzt es sich an einem Dorn

Und hält für einen Fleck sein eignes Blut:

Den wäscht es aus am nächsten klaren Born,

Und nun beschleicht′s der Feind und kühlt den Mut.



(* 18.03.1813, † 13.12.1863)




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