Laß nie die Kraft, den Willen dir erschlaffen,
vom Bessern dich zum Besten aufzuraffen!
Nur wenn dein Geist nach Fortschritt ewig geizt,
wenn ewig ihn Vollendung lockt und reizt,
dan lebst du erst; es leben nur, die schaffen.
Gedichte
Friedrich Halm
Laß nie die Kraft, den Willen dir erschlaffen,
vom Bessern dich zum Besten aufzuraffen!
Nur wenn dein Geist nach Fortschritt ewig geizt,
wenn ewig ihn Vollendung lockt und reizt,
dan lebst du erst; es leben nur, die schaffen.
Das Gedicht "Laß nie die Kraft" stammt von Friedrich Halm (* 1806-04-02, † 1871-05-22).
Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.