Bei dir sind meine Gedanken

Und flattern um dich her;

Sie sagen, sie hätten Heimweh,

Hier litt es sie nicht mehr!

 

Bei dir sind meine Gedanken

Und wollen von dir nicht fort;

Sie sagen, das wär′ auf Erden,

Der allerschönste Ort!

 

Sie sagen, unlösbar hielte

Dein Zauber sie festgebannt

Sie hätten an deinen Blicken

Die Flügel sich verbrannt.


Das Gedicht "Bei dir sind meine Gedanken" stammt von (* 1806-04-02, † 1871-05-22).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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