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Unstet in meinen Schritten


Unstet in meinen Schritten,

Herr, hab ich oft gefehlt,

Du hast durch mich gelitten,

Ach! Wunden ungezählt.

 

Laß mich nicht lang mehr wallen,

Führ mich an deiner Hand,

Wo ich nicht mehr kann fallen,

Heim in dein Vaterland.

 

Laß nicht mein Herz erkalten,

Herr Jesu! du allein

Mach Wesen aus Gestalten,

Und führ den Schein ins Sein.

 

Es bleichten meine Tränen

Den Schleier nimmer rein,

Herr, schenke meinem Sehnen

Der Gnade Sonnenschein.

 

Herr, werfe mir herüber

Ein Blatt aus deinem Kranz,

Geschmückt darf ich hinüber

Dann in der Bräute Glanz.

 



(* 09.09.1778, † 28.07.1842)




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