Nach oben

Lieb und Leid im leichten Leben...


Lieb und Leid im leichten Leben

Sich erheben, abwärts schweben,

Alles will das Herz umfangen,

Nur Verlangen, nie erlangen,

 

In dem Spiegel all ihr Bilder,

Blicket milder, blicket wilder,

Kann doch Jugend nichts versäumen

Fort zu träumen, fort zu schäumen.

 

Frühling soll mit süßen Blicken

Mich entzücken und berücken,

Sommer mich mit Frucht, und Mirten,

Reich bewirten, froh umgürten.

 

Herbst du sollst mich Haushalt lehren,

Zu entbehren, zu begehren,

Und du Winter lehr mich sterben,

Mich verderben, Frühling erben,

 

Wasser fallen um zu springen,

Um zu klingen, um zu singen,

Schweig ich stille, wie und wo?

Trüb und froh, nur so, so!



(* 09.09.1778, † 28.07.1842)




Bewertung:
5/5 bei 1 Stimmen

Kommentare

Mit dem Eintragen Ihres Kommentars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten gemäß unserer Datenschutzerklärung einverstanden.
  • Noch kein Kommetar vorhanden!