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25. August 1817


Einsam will ich untergehn

Keiner soll mein Leiden wissen

Wird der Stern, den ich gesehn

Von dem Himmel mir gerissen

Will ich einsam untergehn

Wie ein Pilger in der Wüste

 

Einsam will ich untergehn

Wie ein Pilger in der Wüste,

Wenn der Stern, den ich gesehn

Mich zum letzten Male grüßte

Will ich einsam untergehn

Wie ein Bettler auf der Heide.

 

Einsam will ich untergehn

Wie ein Bettler auf der Heide

Gibt der Stern, den ich gesehn,

Mir nicht weiter das Geleite

Will ich einsam untergehn

Wie der Tag im Abendgrauen.

 

Einsam will ich untergehn

Wie der Tag im Abendgraun,

Will der Stern, den ich gesehn

Nicht mehr auf mich niederschau[n],

Will ich einsam untergehn

Wie ein Sklave an der Kette

 

Einsam will ich untergehn

Wie der Sklave an der Kette

Scheint der Stern, den ich gesehn

Nicht mehr auf mein Dornenbette

Will ich einsam untergehn

Wie ein Schwanenlied im Tode.

 

Einsam will ich untergehn

Wie ein Schwanenlied im Tode

Ist der Stern, den ich gesehn

Mir nicht mehr ein Friedensbote

Will ich einsam untergehn

Wie ein Schiff in wüsten Meer[en]

 

Einsam will ich untergehn

Wie ein Schiff in wüsten Meeren

Wird der Stern, den ich gesehn

Jemals weg von mir sich kehren,

Will ich einsam untergehn

Wie der Trost in stummen Schmerzen

 

Einsam will ich untergehn

Wie der Trost in stummen Schmerzen

Soll den Stern, den ich gesehn

Jemals meine Schuld verscherzen,

Will ich einsam untergehn

Wie mein Herz in deinem Herzen.



(* 09.09.1778, † 28.07.1842)




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